In einem großen, gelben Haus,
da hatt’ ich meinen ersten Schmaus.
Kein andres Bienchen kam zuvor
durch dieses große gelbe Tor.
Kein andres Bienchen auch mir raubt
von diesem Blümchen Blütenstaub.
Den trug ich heim, ja ganz bestimmt
war ich noch schneller als der Wind.
Daheim doch schimpfte Mutter sehr,
warum ich ausgeflogen wär?
Ich sprach ganz leise gleich zu ihr:
“Hier hast du Blütenstaub von mir!”
Da sagte Mama: “Das war nicht schlecht,
doch sei jetzt lieb und wasch dich recht.
Es ist acht Uhr, ins Bett musst du geh’n,
um morgen nach dem gelben Tor zu seh’n.

Hintergründe zur “Honigsuche”

Bis zum heutigen Tag bin ich mir mit meiner Mutter uneins über die wahre Entstehungsgeschichte dieses Gedichtes. Fakt ist, dass die “Honigsuche” im April 1992 entstand und das Produkt einer Deutsch-Hausaufgabe war. Laut meiner Mutter sei die eigentliche Aufgabe das Schreiben eines Aufsatzes über die Honigbiene gewesen. Jedoch hätte ich mich darüber hinweggesetzt und einfach ein Gedicht über dieses Thema geschrieben, weil ich meinen Deutsch-Lehrer angeblich nicht besonders leiden konnte.

Zugegeben, ich meine mich zu erinnern, dass ich ihn damals tatsächlich nicht sonderlich mochte. Was jedoch die Hausaufgabe angeht, so bin ich nach wie vor felsenfest der Überzeugung, es sei nie ein Aufsatz verlangt gewesen.

Mich würde wirklich interessieren, ob sich mein damaligen Lehrer noch daran erinnern kann … 🙂

One thought on “Honigsuche

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